Wie kann man gut schlafen?

30.11.2016 00:00  Von:: Albis-Administrator

Bettwaren

 

002-Bild-Bearbeitet

Am Tag

Regelmäßiger Tagesrhythmus. Die täglichen Aktivitäten und vor allem die Einnahme von Mahlzeiten sollten möglichst regelmäßig und zur gleichen Zeit erfolgen. Wenn Sie sich an einem gleichmäßigen Takt halten, kann sich Ihr Körper besser auf den Schlaf vorbereiten.

Kein Kaffee. Anregende Getränke oder Speisen aber auch Medikamente können den Schlaf natürlich stören, der ohne Entspannung nicht möglich ist. Die Störung ist umso größer, je kürzer sie vor dem Schlafengehen genommen werden. Am besten ab dem Nachmittag nichts Koffeinhaltiges mehr trinken.

Genügend körperliche Bewegung. Tagsüber benötigt der Körper genügend Bewegung, um am Abend auch die notwendige Müdigkeit zum Einschlafen zu finden. Sport spätestens am späten Nachmittag. Sport am Abend kann eine aktivierende Wirkung haben, die das Einschlafen verzögert. Andererseits benötigen wir aber körperliche Bewegung für unsere Gesundheit. Deswegen am Abend keinen Sport bis zur Erschöpfung treiben, aber schon auch körperlich aktiv sein.

Mittagsschlaf? Mittagsschlaf vermeiden, wenn Einschlafstörungen vorliegen. Ansonsten ist eine kurz (max. 30 Minuten) Mittagsruhe gesund und sollte, wann immer sich die Möglichkeit ergibt, eingehalten werden.

Kein Appetitzügler. Diese regen unser Nervensystem an und sorgen damit für einen schlechteren Schlaf. Einschlafen und tiefer Schlaf sind betroffen.

Am Abend

Mahlzeiten. Durch die erhöhte Verdauungstätigkeit wird der Organismus durch späte und schwere Mahlzeiten belastet und somit das Schlafen gestört. Vor allem das Durchschlafen in der Nacht ist hier betroffen. Übrigens: Nach einer kanadischen Studie beeinflusst zu wenig Schlaf die Ausschüttung der Hormone, die Hunger anzeigen. ProbandInnen, die im Zuge einer Diät zwei Wochen lang nur fünfeinhalb Stunden schliefen die Kalorienzufuhr um 680 Kalorien reduzierten, verloren fünfundfünfzig Prozent weniger ihres Körperfetts als ProbandInnen, die achteinhalb Stunden schliefen.

Alkohol. Möglichst kein Alkohol. Zwar schläft man nach Alkoholgenuss schneller ein, der folgende Schlaf wird aber deutlich gestört. Eine Erholung durch den Schlaf findet nicht statt. Außerdem wacht man morgens früher auf.

Rauchen. Vor dem Schlafengehen nicht mehr rauchen. Auch Nikotin regt an und stört damit vor allem das Einschlafen. Dies gilt auch für das nächtliche Rauchen.

Computerspiele vor dem Einschlafen können zu erheblichen Schlafstörungen führen, denn durch den hohen Blaulichtanteil der Computerdisplays wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin reduziert, gleichzeitig wird auf Grund der mit solchen Spielen verbundenen emotionalen Erregung vermehrt sowohl das Stresshormon Cortisol als auch das Glückshormon Dopamin freigesetzt, wodurch der Körper länger in einem Wachzustand bleibt. Nach neueren Studien wirkt sich vermehrtes Computerspielen vor allem negativ auf die Qualität des Schlafes aus, denn es kommt zu einer Reduktion des REM-Schlafes, wobei es zu einem mehrmaligen Erwachen aus der Tiefschlaf-Phase kommt.

Ruhe. Vor dem Zubettgehen – mindestens 30 Minuten – zur Ruhe kommen. Spaziergänge, ruhige Musik oder Gespräche entspannen.

Tagebuch führen. Schreiben Sie sich vor dem Schlafengehen alles nieder, was Sie am nächsten Tag erledigen wollen, auch unerledigte Probleme des abgelaufenen Tages. Dann legen Sie das Geschriebene zur Seite

Zubettgehen. Möglichst immer das gleiche Einschlafritual einhalten. Hier wird dem Körper signalisiert, dass bald geschlafen werden soll.

Einschlafen. Entspannen, leichte Musik hören, nicht grübeln, sondern an schöne Erinnerungen denken.

Daunen sortieren

Alkohol vermeiden