Sieben typische Schlafmythen

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Mythos 1: Wer einen gesunden Schlaf hat, wacht nachts nicht auf.
Nein. Es gehört zu einem gesunden Schlaf dazu, mehrmals in der Nacht aufzuwachen und ist somit völlig normal.

Mythos 2: Wenn man schlecht geschlafen hat, muss man den Schlaf in der nächsten Nacht aufholen.
Nein. Der Körper holt den verlorenen Schlaf durch die Schlafqualität auf und nicht durch längeres Schlafen.

Mythos 3: Es ist lebensnotwendig, regelmäßig und ungestört zu Schlafen.
Nein. Es ist zwar wichtig, regelmäßig zu schlafen, aber wenn der Schlaf mal zu kurz kommt, ist das nicht schädlich und hat auch nur wenig Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag. Auch Schlafstörungen sind erst mal kein Grund zur Panik.

Mythos 4: Wie ich mich tagsüber fühle, hängt nur davon ab, wie ich nachts geschlafen habe.
Nein. Wie man sich tagsüber fühlt, hängt von vielen Faktoren ab. Hat man zu wenig Schlaf bekommen, sollte man sich auch nicht zu sehr schonen, denn man braucht ausreichend Bewegung, um einen gesunden Schlaf zu haben.

Mythos 5: Man sollte möglichst früh zu Bett gehen, um den Schlaf vor Mitternacht auszunutzen. Der ist bekanntlich der Beste.
Nein. Das erste Drittel des Schlafes hat zwar einen überwiegenden Anteil an Tiefschlaf. Jedoch tritt der Tiefschlaf unabhängig davon ein, wann man einschläft. Im Gegenteil: Zu frühes Hinlegen kann schädlich sein, weil man früh wieder aufwachen und wachliegen kann.

Mythos 6: Mit fortschreitendes Tageszeit wird man immer müder.
Nein. Müdigkeit tritt in einem etwa vierstündigen Rhythmus auf.

Mythos 7: Ich sollte mindestens acht Stunden schlafen, um erholt zu sein.
Nein. Die ideale Schlafdauer ist bei jedem Menschen anders. Manche Leute kommen schon mit vier bis fünf Stunden aus. Selbst Menschen, die normalerweise acht Stunden schlafen, können ohne Probleme auch mal mit fünf oder sechs Stunden auskommen.

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